06. Februar 2006
CHRISTIAN KJELLVANDER – Faya (V2/TBA)
Eigentlich sind Akustik-Gitarren-Intros ja längst veraltet. Christian Kjellvander beginnt trotzdem mit so einem. Altmodisch ist im Prinzip das gesamte Album. Vom Sonnenuntergangsplattencover bis zur spärlichen Instrumentierung. Kjellvander (sprich Schjellwander) hat einen grossen Teil seines Lebens in den USA verbracht, das hört man. Seine tiefe Stimme passt perfekt zu den teilweise Alternative Country angehauchten Songs. Am besten ist der Schwede jedoch bei den ganz ruhigen Songs. Bei „Juanita“ zum Beispiel, eine tieftraurige Ballade, begleitet von Gitarre und Piano. „Roaring 40’s“ leiht Nina Persson von den Cardigans, für welche Kjellvander schon den Support gab, ihre Stimme.
Songwriterplatten haben häufig das Problem der fehlenden Abwechslung. Das trifft leider auch auf „Faya“ zu. Zum nebenbei hören sind die Songs hervorragend geeignet, aber das spricht nicht unbedingt für die Klasse des Albums. Das mag einerseits an Kjellvanders Stimme liegen, andererseits fehlen ihm ganz einfach die zündenden Ideen oder das gewisse Etwas, wie es zum Beispiel beim Artverwandten Kristofer Aström der Fall ist. Schade, dass nicht mehr Songs vom Kaliber wie „Juanita“ oder dem abschliessenden „Union Lake“ vorhanden sind.
5/10
Ähnliche Interpreten:
Kristofer Aström
Hederos & Hellberg
Thomas Dybdahl
www.christiankjellvander.com
Songwriterplatten haben häufig das Problem der fehlenden Abwechslung. Das trifft leider auch auf „Faya“ zu. Zum nebenbei hören sind die Songs hervorragend geeignet, aber das spricht nicht unbedingt für die Klasse des Albums. Das mag einerseits an Kjellvanders Stimme liegen, andererseits fehlen ihm ganz einfach die zündenden Ideen oder das gewisse Etwas, wie es zum Beispiel beim Artverwandten Kristofer Aström der Fall ist. Schade, dass nicht mehr Songs vom Kaliber wie „Juanita“ oder dem abschliessenden „Union Lake“ vorhanden sind.
5/10
Ähnliche Interpreten:
Kristofer Aström
Hederos & Hellberg
Thomas Dybdahl
www.christiankjellvander.com




Kommentare
Schade aber wie meinten Oasis, der schlechte Geschmack der Leute ist dafür verantwortlich..
aber - um auf Kjellvander zurückzukommen - ich trauere den Tagen nach, als er mit Loosegoats wirklich grossartige Platten veröffentlicht hat. "For Sale By Owner" und "Plains Plateaus and Mountains" sind All-Time-Favorites. Seine Solo-Sachen sind dagegen sehr sehr mittelmässig...