25. Oktober 2005
CAVE IN – Perfect Pitch Black (Hydra Head/Irascible)
Metalcore ist momentan eine der weitest verbreiteten Stilbezeichnungen. Ende der Neunziger waren Cave In die Vorreiter von jetzt gerade angesagten Bands wie Bullet For My Valentine oder Poison The Well. 2003 kam dann der Wechsel zum Majorlabel, und damit war auch der Hardcore passé. Alternative Rock mit Progrock-Anleihen war angesagt, und sollte somit natürlich auch ein breiteres Publikum ansprechen. Was dann aber gründlich missglückte. Danach war sogar von einer Band-Auflösung die Rede. Nichts da. Cave In sind wieder da. In alter Stärke. Naja, fast zumindest.
„Perfect Pitch Black“ ist eine Mischung aus ihrem letztem Werk „Antenna“ und ihren früheren, HC-lastigen Tagen. Es wird wieder gebrüllt! Zwar nicht so, dass es aufdringlich wäre, denn der cleane Gesang steht nach wie vor im Vordergrund. Den ersten beiden Tracks sowie dem genialen Laut-Leise Geniestreich „Trepanning“ verleit das Gegrunze eine gesunde musikalische Härte. Was hier leider fehlt, ist eine Hymne auf Lebzeiten, wie das zum Beispiel „Inspire“ auf dem Vorgänger war. Einige Songs vermögen auch nicht mit den Highlights mitzuhalten. Zweifelsohne zu den Highlights gehört aber „Ataraxia“, ein fünfminütiges Instrumental.
An und für sich ist „Perfect Pitch Black“ gar kein reguläres Album, besteht es doch aus raren Songs sowie bisher nur als Demoversion bekannten Stücken. Wenn Cave In die eingeschlagene Richtung, zurück zu den Wurzeln, beibehalten, gibt es allen Grund, sich auf die nächste offizielle Platte zu freuen.
7/10
Ähnliche Interpreten:
Amplifier
Incubus
Neurosis
Queens Of The Stone Age
www.cavein.net
„Perfect Pitch Black“ ist eine Mischung aus ihrem letztem Werk „Antenna“ und ihren früheren, HC-lastigen Tagen. Es wird wieder gebrüllt! Zwar nicht so, dass es aufdringlich wäre, denn der cleane Gesang steht nach wie vor im Vordergrund. Den ersten beiden Tracks sowie dem genialen Laut-Leise Geniestreich „Trepanning“ verleit das Gegrunze eine gesunde musikalische Härte. Was hier leider fehlt, ist eine Hymne auf Lebzeiten, wie das zum Beispiel „Inspire“ auf dem Vorgänger war. Einige Songs vermögen auch nicht mit den Highlights mitzuhalten. Zweifelsohne zu den Highlights gehört aber „Ataraxia“, ein fünfminütiges Instrumental.
An und für sich ist „Perfect Pitch Black“ gar kein reguläres Album, besteht es doch aus raren Songs sowie bisher nur als Demoversion bekannten Stücken. Wenn Cave In die eingeschlagene Richtung, zurück zu den Wurzeln, beibehalten, gibt es allen Grund, sich auf die nächste offizielle Platte zu freuen.
7/10
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