04. Oktober 2009
BRAND NEW - Daisy
Brand New haben seit ihrem ersten Album „Your Favorite Weapon“ einen beeindruckenden, höchst eigenwilligen Weg eingeschlagen. Der Erstling war ohne weiteres noch als Poppunk zu bezeichnen. Mit ihrem zweiten Werk „Déjà entendu“ emanzipierten sie sich aber klar von diesem Genre, zeigten sich abwechslungsreicher und teils richtig progressiv. Songs wie „The Quiet Things That No One Ever Knows“ und „Sic Transit…” sind heute kleine Genreklassiker. Der Nachfolger “The Devil And God Are Raging Inside Me“ war noch experimentierfreudiger, noch intensiver, aber auch dunkler.
Ganze drei Jahre sind seitdem vergangen, nun steht der Nachfolger „Daisy“ endlich in den Läden. Einfach machen sie’s einem nicht gerade. Es scheint ein wenig, als wollen Brand New um jeden Preis noch ein wenig unkommerzieller werden. Das ist ja an und für sich lobenswert. Allerdings geht hier die Intensität der beiden Vorgänger ein wenig verloren. Roh, kalt, statisch, so hört sich das zu Beginn an. Dieses Album braucht viele Hördurchgänge.
Mit dieser Platte werden Brand New mit Sicherheit viele Anhänger verlieren. Einige neue dürften aber trotzdem dazukommen. Fans von Sonic Youth oder Fugazi etwa. Denn „Daisy“ ist nicht mehr weit vom Noiserock entfernt. Bei all dem gewollten Anti-Mainstream bleibt aber etwas auf der Strecke, das Brand New bis vor kurzem noch wie kaum eine andere Band aus diesem Sektor beherrschte. Die Liebe zum Detail, Melodien und grosse Gefühle. Zwar erinnern Songs wie das zerbrechliche „You Stole“ noch an alte Zeiten. Natürlich werden fanatische Indiefreaks dazu sagen, dass das die einzig richtige Entwicklung ist. Ich persönlich bin leider etwas enttäuscht. Auch nach dem 20. Mal durchhören.
Website
Myspace
Ganze drei Jahre sind seitdem vergangen, nun steht der Nachfolger „Daisy“ endlich in den Läden. Einfach machen sie’s einem nicht gerade. Es scheint ein wenig, als wollen Brand New um jeden Preis noch ein wenig unkommerzieller werden. Das ist ja an und für sich lobenswert. Allerdings geht hier die Intensität der beiden Vorgänger ein wenig verloren. Roh, kalt, statisch, so hört sich das zu Beginn an. Dieses Album braucht viele Hördurchgänge.
Mit dieser Platte werden Brand New mit Sicherheit viele Anhänger verlieren. Einige neue dürften aber trotzdem dazukommen. Fans von Sonic Youth oder Fugazi etwa. Denn „Daisy“ ist nicht mehr weit vom Noiserock entfernt. Bei all dem gewollten Anti-Mainstream bleibt aber etwas auf der Strecke, das Brand New bis vor kurzem noch wie kaum eine andere Band aus diesem Sektor beherrschte. Die Liebe zum Detail, Melodien und grosse Gefühle. Zwar erinnern Songs wie das zerbrechliche „You Stole“ noch an alte Zeiten. Natürlich werden fanatische Indiefreaks dazu sagen, dass das die einzig richtige Entwicklung ist. Ich persönlich bin leider etwas enttäuscht. Auch nach dem 20. Mal durchhören.
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