Brakes stolpern über ihren ungehemmten Eklektizismus und ihre Spontanität...
"Give Blood" bzw. Brakes ist das Resultat eines gemeinsam Trinkabends von Mitgliedern von British Sea Power und Electric Soft Parade. Eine klassische Schnapsidee also...

Sponantität und Imperfektionismus können in der Musik durchaus ihren Reiz haben, man denke etwa an die Libertines. Leider gilt das für "Give Blood" nur begrenzt. Die leicht angeraute Stimme, die klingt als ob der Sänger beim Singen sein Mund kaum je richtig öffnet, hat ihren Reiz und einzelne Songs wie "All Nite Disco Party" (New Wave), "What's in it For Me" (Punkrock) oder "You're So Pretty" (entspannter, leicht countryesker Pop) vermögen durchaus zu gefallen. Aber es findet sich schlicht zuviel Halbgares, Belangloses auf "Give Blood". Und auch die nur wenige Sekunden langen "Songs" wie "Cheney" (das immerhin einen witzigen Text aufweist: "Stop being such a dick!") oder "Comma Comma Comma Full Stop" machen das Album weder origineller noch besser. Braucht niemand, dieses Album. Schade eigentlich, denn hier wär ein durchaus passables Album zwischen Alt.Country, Punk und Pop möglich gewesen...

4/10

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