beach

Bitte nicht singen!
Nach eher elektronischen Veröffentlichungen (Ampl:tude, Bodi Bill, Monotekktoni) lassen Sinnbus nun mal wieder ein Rockalbum vom Stapel. Beim Namen BEACH dachte ich natürlich erst mal an die grandiosen schwedischen Lärmbruder BREACH. Gleich vorweg: BEACH gehen es weit weniger brachial an und sind auch weniger umwerfend als die mittlerweile leider verblichenen Breach...

Die 10 Songs auf "Play It To Death" bewegen sich irgendwo im weiten Feld zwischen Post-, Noise- und Indie-Rock. An der Musik gibt's wenig zu bemängeln. Die Songs sind relativ spärlich instrumentiert aber interessant arrangiert und angenehm roh produziert. Leider steht der Gesang über weite Strecken einem ungetrübten Hörgenuss im Weg. Bestes Beispiel: der Song "Linear". Schon lange hab ich mir nicht mehr so fest gewünscht, dass es am CD-Player einen "Vocals aus"-Knopf gibt. Schwer zu sagen woran's liegt, irgendwie passt mir einfach weder die Stimme noch die Art und Weise wie der Sänger sie einsetzt... Kein Wunder, dass mir der Song "Subtalk" am besten gefällt – er ist nämlich rein instrumental gehalten. Beim nächsten Mal bitte mehr davon!

Eine uneingeschränkte Empfehlung kann ich also nicht aussprechen. Aber wer Bands mag, die auf ihrer myspace-Seite sagen sie klängen wie "Shellac, Fugazi, Girls Against Boys, Tool, The Cure, Deus, Helmet, Breach, Refused, Karate ...", der soll mal reinhören:
"Spare Parts"

www.myspace.com/ourbeach