Das Album danach.
So klingen sie also, wenn Charlotte Hatherley nicht mehr dabei ist. Und? Wie ist das denn so? Eigentlich gar nicht mal so anders. Ash machen da weiter, wo sie mit "Free All Angels" aufgehört hatten. Dazwischen war "Meltdown", sowas wie ein Experiment, mit viel Gitarre, Solos, Metal und so. Leider aber ohne viel Melodien. Und Melodien waren noch immer das grösste Merkmal von Ash. Nun sind sie wieder da, zu dritt, in alter Frische.

Einen Hit wie "You Can't Have It All" wurde seit "Burn Baby Burn" nicht mehr hingeschmettert. Auch die ruhigeren Töne werden diesmal nicht ausgelassen ("Polaris", "End Of The World"). "Dark And Stormy" könnte sich als zweiter Hit der Platte entpuppen. Und der Schlusstrack, zwar etwas untypisch für Ash, ist jedoch durchaus als Highlight der bisherigen Bandgeschichte zu bezeichnen.

Bei allem Popappeal wir aber auch das Rocken nicht vergessen. "I Started A Fire" macht ordentlich Tempo und ist der ideale Start. Nicht der Start zum besten Ash-Album, aber immerhin zu einem der besseren.

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