A können sich nicht zwischen Pop und Rock entscheiden und sorgen für einen etwas zwiespältigen Eindruck.
A ist ein dämlicher Bandnahme, soviel steht fest. Angeblich sollen sich die Engländer so getauft haben, um in den Plattenregalen immer an fordester Front zu stehen. Schöner wäre es, auch musikalisch dort zu stehen, was A leider nicht tun.

Das Problem dieser Platte ist, dass sie keine eigene Identität besitzt. Es klingt alles ein wenig unentschlossen. Die Nu-Metal Anleihen sind zu soft, die poppigen Punkrock-Melodien sind nicht eingängig genug, die Popsongs kommen relativ langweilig daher. Gemäss eigenen Angaben sind alle Mitglieder von A grosse RUSH Fans. Schade, dass sich das nicht auf ihre Musik auswirkt. Ein wenig mehr Progressivität würde einigen der "harteren" Songs gar nicht mal so schlecht zu Gesicht stehen. Trotz aller Unentschlossenheit sind jedoch immer noch ein paar Lichtblicke auszumachen. Der sinnig betitelte "Rush Song" zum Beispiel, der fast schon ein wenig an MUSE erinnert.

Was dieses Album vor der endgültigen Versenkung rettet, ist zum einen Jason Perry's hoher, charismatischer Gesang, der klingt, als wäre Sting nochmal 25. Das andere ist die makellose Produktion, welche dafür verantwortlich sein könnte, dass die härteren Stücke doch noch für den einen oder anderen Headbanger in der Indie-Disco sorgent könnten. An und für sich haben wir es hier nicht mit einem schlechten Werk zu tun. Wer A kennenlernen möchte, besorgt sich dann aber besser den Vorgänger "Hi-Fi Serious". Da waren die Melodien noch wirklich hitverdächtig. Und ein zweites "Nothing" werden A wohl nie mehr zustande bringen.

5/10

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Feeder (die früheren Werke)

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