23. November 2006
(+44) – When Your Heart Stops Beating (Interscope/Universal)
Bald zwei Jahre sind seit dem Split von Blink 182 vergangen. Vor einigen Monaten veröffentlichte ein Drittel davon, nämlich Tom DeLonge, den ersten Longplayer seiner neuen Band Angels & Airwaves. Die restlichen zwei Drittel der ehemaligen Blödelpunks, Mark Hoppus und Travis Barker, liessen sich für ihr neues Projekt etwas mehr Zeit. Dieses nennt sich (+44) und knüpft so ziemlich dort an, wo die letzte Blink 182 Platte aufhörte. (+44) ist nämlich ganz genau Blink 182 minus Tom’s Melodien und dessen Stimme.
„Lycanthrope“ drückt dann auch gleich ordentlich das Gaspedal, wie zu besten Blink 182-Zeiten (jemand zähle mal die Blink-Verweise in diesem Text!). „Baby Come On“ beginnt äusserst lahm, kriegt aber in letzter Sekunde, sprich im Refrain, noch die Kurve. „Little Demons“ klingt trotz druckvollem Refrain irgendwie, naja, langweilig halt, genauso wie das mit elektronischen Elementen versehene „155“. Mark Hoppus kann zwar auch tolle Melodien schreiben, jedoch lange nicht so wunderbar simpel-melancholisch-gute wie Tom DeLonge. Das erste (und einzige) Mal wirklich mitreissen können mich (+44) erst bei Track 10, dem unlängst aus dem Netz bekannten „No, It Isn’t“. Mit „Make You Smile“ werden wir zum obligatorischen Feuerzeug-herausholen bewegt, bevor die Platte mit dem halbwegs gelungenen, im Endeffekt doch noch an Angels & Airwaves erinnernden, Emo-Schinken „Chapter 13“ beschlossen wird.
Angels & Airwaves versus (44) – 1:1. So lautet das Schlussresultat. Tom hat die Melodien, Mark das Tempo und, natürlich, den unvergleichlichen Travis Barker mitgenommen.
6/10
Ähnliche Interpreten:
Blink 182
Yellowcard
Box Car Racer
www.plusfourtyfour.com
www.myspace.com/plus44
„Lycanthrope“ drückt dann auch gleich ordentlich das Gaspedal, wie zu besten Blink 182-Zeiten (jemand zähle mal die Blink-Verweise in diesem Text!). „Baby Come On“ beginnt äusserst lahm, kriegt aber in letzter Sekunde, sprich im Refrain, noch die Kurve. „Little Demons“ klingt trotz druckvollem Refrain irgendwie, naja, langweilig halt, genauso wie das mit elektronischen Elementen versehene „155“. Mark Hoppus kann zwar auch tolle Melodien schreiben, jedoch lange nicht so wunderbar simpel-melancholisch-gute wie Tom DeLonge. Das erste (und einzige) Mal wirklich mitreissen können mich (+44) erst bei Track 10, dem unlängst aus dem Netz bekannten „No, It Isn’t“. Mit „Make You Smile“ werden wir zum obligatorischen Feuerzeug-herausholen bewegt, bevor die Platte mit dem halbwegs gelungenen, im Endeffekt doch noch an Angels & Airwaves erinnernden, Emo-Schinken „Chapter 13“ beschlossen wird.
Angels & Airwaves versus (44) – 1:1. So lautet das Schlussresultat. Tom hat die Melodien, Mark das Tempo und, natürlich, den unvergleichlichen Travis Barker mitgenommen.
6/10
Ähnliche Interpreten:
Blink 182
Yellowcard
Box Car Racer
www.plusfourtyfour.com
www.myspace.com/plus44




Kommentare
ich bin sehr an einem Autogramm von (+44) interessiert, könnt ihr mir da vllt weiterhelfen???
bye
PS: der Artikel gefällt mir