LOGH's neues Album "A Sunset Panorama" ist in mehrfacher Hinsicht eindrücklich: Aufgenommen in nur einem Tag, nach 6-monatiger intensiver Vorbereitungszeit, dokumentiert auf einer DVD, die die minimalistische Grundhaltung der Band eindrücklich festhält, musikalisch noch perfekter zwischen technischer Perfektion und emotionaler Berg- und Talfahrt pendelnd als die beiden ebenfalls grossartigen Vorgängeralben.
Im Moment ist die Band auf der grössten Tour ihrer bisherigen Karriere, welche sie in 18 Länder führt. Dabei tritt sie auch in der Schweiz auf: am 4. April war sie bereits in Basel, am 28. April besucht sie das ISC Bern und am 29. April spielt sie in der Boa Luzern. Wer auf dicht gewobenen, atmosphärischen Indie-Rock steht, darf diese Dates keinesfalls verpassen!

Bevor die Band ihre Heimatstadt Lund im Süden von Schweden verlassen hat, liess ich Bassist Mathias Oldén noch ein paar Fragen zum aktuellen Album zukommen. Erfreulicherweise beteiligten sich auch Gitarrist Jens Hellgren und Sänger und Gitarrist Mattias Friberg an den Antworten. Lest selbst:

BANDS: Wie kamt ihr eigentlich auf die Idee, das Album auf diese Art und Weise aufzunehmen? Und ist es denkbar, dass ihr fürs nächste Album wieder so vorgeht?

Jens: I guess we wanted to do it quite different this time. We were not particularly interested in doing an ordinary recording session again, after the experience we had with the recording of "the raging sun". (Die Aufnahmen zum Vorgängeralbum verliefen reichlich turbulent: Die Band verwarf beinahe das ganze Material nach mehreren Wochen Arbeit, beim zweiten Anlauf wurde dann Sänger Mattias krank und das Album musste letztlich parallel zum Mix fertig gestellt werden: Mattias sang in der Nacht die Songs ein, die John Congleton (The Paper Chase) dann am nächsten Tag abmischte. Anm. d. Verf.) We also wanted to have a more live feel to the music on this record.

Mathias: We won’t do it again. Next time we’ll challenge ourselves even more.



BANDS: Das Album klingt meines Erachtens optimistischer als das letzte. So wie der Morgen nach einer fieberhaften Nacht. Warum?

Jens: I think we always have made optimistic music, even if some songs might be considered depressing.

Mathias: You’re right in some extent. Maybe this record sounds more optimistic, but just to ourselves and not to others. I can still not listen to “the raging sun” without getting depressed but I can actually stand listening to this one.

BANDS: Wie entstehen eigentlich eure enorm ausgefeilten Arrangements?

Mattias: I write the basic structures and then we arrange together.

BANDS: Die kommende Tour ist die längste eurer Karriere. Was erwartet ihr davon? Worauf freut ihr euch und was macht euch Sorgen? Und was mögt ihr generell am Touren und was nicht?

Jens: We all are really looking forward to tour around Europe again. One of my greatest concerns is not knowing if people will show up to our concerts or not. Other than that we are ready to take Europe by the horns.

Mathias: I like: playing music, eating good or awfully bad food, drinking beer, smoking weed, meeting weird people, farting in the bus, visit strange places, being with my friends.
I dislike: arguing with my friends, driving the bus when I want to get drunk, doing bad shows, talking to people.

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