Die Luzerner Band FLINK ist momentan in aller Munde. In diesem Frühling haben die Kick Ass Song Gewinner ihr Erstlingswerk veröffentlicht. Grund genug für uns, Bassisten Hannes und Drummer Adi ein paar Fragen zu stellen.
Für die Aufnahmen von Eurem Debutalbum „Ontheoutsideoflife“ seid Ihr extra nach Schweden gereist. Wie ist es dazu gekommen?
Hannes: Das kam bei einem LOGH Konzert in der Boa zustande. Wir alle sind Fans von Logh. Da kamen wir auf die Idee, Mathias Oldén (Bassist von Logh) per Mail anzufragen. Dieser hat sich dann ein paar unserer Songs auf dem Internet angehört. Anscheinend gefiel ihm das Gehörte, und somit konnten wir mit ihm einen Termin vereinbaren.

Wie war denn der Einfluss von Mathias auf Eure Aufnahmen?
Adi: Wir hatten natürlich schon unsere Vorstellungen, wie sich das Ganze anhören sollte. Er hatte jedoch viele gute Vorschläge und Ideen, von denen wir schlussendlich auch Gebrauch machten.
Hannes: Vor allem was den Gesang angeht, haben wir enorm viel von Mathias profitiert. Manchmal arbeiteten wir bis spät in die Nacht hinein, um verschiedene Sachen auszuprobieren. Des weiteren nahm er sich sehr viel Zeit, um an den Gitarreneinstellungen herumzuschrauben.



Eure Platte erinnert mich stark an die neuen LAST DAYS OF APRIL Werke, was vor allem auf Martin’s Gesang und die Gitarrenarbeit zurückzuführen ist. Welche Bands, mal abgesehen von LDOA und LOGH, üben den grössten Einfluss auf Euch aus?
Hannes: Ein Name, der immer wieder fällt, ist FAVEZ.
Adi: Eigentlich kommen alle vier von uns aus völlig verschiedenen Richtungen. Ich zum Beispiel bin mit NIRVANA aufgewachsen.
Hannes: Ich habe früher sehr viel BEATLES und ROLLING STONES gehört. Später habe ich dann neuere Bands wie INTERPOL oder FOO FIGHTERS kennen und lieben gelernt. Ich höre aber nach wie vor viel 60er und 70er Rock.

Wie sehen Eure bisherigen musikalischen und bandtechnischen Erfahrungen aus?
Adi: Martin und ich spielten in einer Band namens SWEET MARY ANN.
Hannes: Meine letzte richtige Band hatte ich Anfangs der Neunziger. Danach musizierte ich einfach ab und zu mit ein paar Freunden zusammen. Das war aber nichts Professionelles.



Wie entstehen Eure Songs?
Hannes: Dafür sind bis jetzt Martin und Jonathan zuständig. Wenn Jonathan mit einer Idee kommt, hat er immer konkrete Vorstellungen, wer was spielen sollte. Bei Martin ist das ein wenig flexibler. Häufig nimmt Jonathan eine Aufnahme des neuen Songs mit, jedoch ohne Lyrics. Martin schreibt dann einen passenden Text dazu.

Wie sehen Eure Zukunftspläne aus?
Adi: Es stehen viele Konzerte an, unter anderem zusammen mit Nada Surf und Favez, was uns natürlich extrem freut.
Hannes: Im nächsten Winter werden wir eine EP aufnehmen, sehr wahrscheinlich im Bellefontaine Studio in Lausanne. Das war unser Preis für den gewonnenen Kick Ass Song Award.