31. Juli 2005
DREDG - Interview im Abart (Zürich), 11.07.2005
Als die Jungs von Dredg das erste Mal in der Schweiz spielten, waren sie Support von Alien Ant Farm. Drei Jahre später sind sie nun selbst Hauptact. Vor ihrem Auftritt im Abart hatte ich die Gelegenheit, Sänger Gavin Hayes und Gitarrist Mark Engles persönlich zu treffen.
Was die beiden so über das neue Album, das Tourleben und Fred Durst zu berichten haben, findet ihr im folgenden Interview.
Euer neues Album klingt eingängiger als die älteren. Wie kam es zu dieser Entwicklung?
Mark: Wir wollten eine Platte machen, die einfach straighter klingt als die alten Sachen. Einfach ein gutes Rockalbum, ohne grosse Umschweife. Es ist natürlich ein wenig Ansichtssache. Ich finde, „Catch Without Arms“ klingt harter als zum Beispiel „El Cielo“. Wir haben aber schon von einigen Leuten gehört, die neuen Songs seien poppiger. Ich würde sagen, sie sind zwar eingängiger, aber trotzdem rockiger als früher.
Was für Musik habt ihr während den Aufnahmen zu „Catch Without Arms“ gehört?
Mark: Ich habe viel John Frusciante gehört.
Gavin: Die neue Platte der Decemberists, oder das neue Album von The Streets.
Mark: Eigentlich habe ich während den Aufnahmen nicht viel Musik gehört. Wenn du erst um Mitternacht nach Hause kommst und am nächsten Tag um 11 Uhr wieder im Studio sein musst, bleibt da nicht mehr viel Freizeit übrig.
Haben diese Bands die Aufnahmen beeinflusst, oder wusstet ihr von Anfang an, wie die Songs klingen sollen?
Gavin: Wir hatten schon feste Vorstellungen, wie die Songs klingen sollten. Ich würde sagen, wir haben es so hingekriegt, wie wir wollten. Die Songs, von denen wir nicht überzeugt waren, haben es schlussendlich auch nicht auf das Album geschafft.
Wie entstehen eure Songs? Schreibt ihr zuerst die Texte oder die Musik?
Gavin: Wir bringen alle unsere Ideen rein. Die Songs entstehen meistens in Zusammenarbeit von allen vier. Es gibt keinen bestimmten Ablauf, den wir verfolgen. Wenn Mark ein Riff auf Lager hat, das wir cool finden, wird der Song vielleicht darauf aufgebaut. Oder ich habe eine Gesangsmelodie im Kopf, zu der noch die passende Musik fehlt.
Ihr seid ja bei Interscope unter Vertrag, dem Label von Fred Durst. Habt ihr ihn je persönlich kennengelernt?
Gavin: Nein, leider nicht.
Was haltet ihr denn von ihm?
Mark: Ich weiss nicht... Wahrscheinlich das, was jeder denkt.
Also denkt ihr, er sei ein Idiot?
Mark: Nein, absolut nicht. Er ist zwar der Sänger einer Band, deren Musik ich nicht besonders mag. Aber ich würde aus diesem Grund nicht sagen, dass ich ihn hasse, dazu kenne ich ihn ganz einfach nicht gut genug. Ich hatte eigentlich jahrelang nicht mehr an diesen Typen gedacht. Schön, dass du mich daran erinnerst, dass er noch existiert!

Wer hat die Band eigentlich gegründet? Was für Musik habt ihr am Anfang gemacht?
Mark: Wir waren alle vier von Anfang an dabei. Das war, als wir etwa 14 Jahre alt waren.
Gavin: Am Anfang spielten wir Covers von Bands wie Sepultura, Helmet und Sick Of It All. Ziemlich hartes Zeugs.
Mark: Es waren auch Punkrock Songs dabei. NOFX zum Beispiel.
Gavin: Die ersten eigenen Songs klangen dann natürlich genauso wie die Covers.
Auf der letzten Tour wart ihr Support von Alien Ant Farm und 4lyn. Wie hat dieses Publikum auf eure Musik reagiert?
Mark: Die 4lyn-Tour war grossartig! Es war das erste Mal, das wir in Europa waren. Den Fans von Alien Ant Farm war es ziemlich egal, was wir spielten. Die waren eh nur wegen dem Hauptact da.
Gibt es schon irgendwelche komischen Zwischenfälle von der aktuellen Tour?
Mark: Kann man wohl sagen. Wir waren während den Bombenanschlägen in London.
Gavin: Wir waren im Hotel, als es passierte. Das Konzert am Abend wurde abgesagt. Wer interessiert sich noch für uns, wenn so etwas passiert?!
Was für Musik hört ihr in eurem Tourbus?
Mark: Gestern habe ich Ween und The Flaming Lips gehört. Ab und zu auch härterer Stoff, Primus zum Beispiel, wie in guten alten Zeiten. Normalerweise habe ich meinen i-Pod dabei und drücke einfach Random.
Schreibt ihr neue Songs, wenn ihr auf Tournee seid?
Gavin: Bis jetzt noch nicht. Wenn einer eine Idee hat, wird sie schon aufgenommen. Aber weiter geht es erst, wenn wir wieder zu Hause sind.
Wie sehen eure Pläne für die nächsten paar Monate aus?
Gavin: Zuerst mal die Tour abschliessen, dann ein wenig erholen.
Mark: Im Herbst gibt es dann eine kleine Tour in den USA, zusammen mit Coheed and Cambria, Blood Brothers und Me Without You. Darauf freue ich mich schon sehr!
Kennt ihr irgendwelche Bands aus der Schweiz?
Gavin: Da muss ich leider passen.
Mark: Wenn ich jetzt schwedisch Bands aufzähle, bist du sicher angepisst (lacht schon leicht angeheitert...) Ach ja, da war doch mal so eine Hardrockband, in den 70er und 80er Jahren. Der Name fällt mir gerade nicht ein
Ich nehme an, du meinst Krokus?!
Mark: Ja, genau. Die fand ich echt stark, als ich noch jung war...
Nach einer guten Viertelstunde ist dann Schluss, schliesslich warten noch zwei weitere Medienschaffende vor der Tür. Also schnell noch die CD-Covers unterschreiben lassen, damit es auch etwas zu verlosen gibt. Also, lest dieses Interview und eure Gewinnschancen steigen. Mehr dazu in der Rubrik „Verlosung“.
Was die beiden so über das neue Album, das Tourleben und Fred Durst zu berichten haben, findet ihr im folgenden Interview.
Euer neues Album klingt eingängiger als die älteren. Wie kam es zu dieser Entwicklung?
Mark: Wir wollten eine Platte machen, die einfach straighter klingt als die alten Sachen. Einfach ein gutes Rockalbum, ohne grosse Umschweife. Es ist natürlich ein wenig Ansichtssache. Ich finde, „Catch Without Arms“ klingt harter als zum Beispiel „El Cielo“. Wir haben aber schon von einigen Leuten gehört, die neuen Songs seien poppiger. Ich würde sagen, sie sind zwar eingängiger, aber trotzdem rockiger als früher.
Was für Musik habt ihr während den Aufnahmen zu „Catch Without Arms“ gehört?
Mark: Ich habe viel John Frusciante gehört.
Gavin: Die neue Platte der Decemberists, oder das neue Album von The Streets.
Mark: Eigentlich habe ich während den Aufnahmen nicht viel Musik gehört. Wenn du erst um Mitternacht nach Hause kommst und am nächsten Tag um 11 Uhr wieder im Studio sein musst, bleibt da nicht mehr viel Freizeit übrig.
Haben diese Bands die Aufnahmen beeinflusst, oder wusstet ihr von Anfang an, wie die Songs klingen sollen?
Gavin: Wir hatten schon feste Vorstellungen, wie die Songs klingen sollten. Ich würde sagen, wir haben es so hingekriegt, wie wir wollten. Die Songs, von denen wir nicht überzeugt waren, haben es schlussendlich auch nicht auf das Album geschafft.
Wie entstehen eure Songs? Schreibt ihr zuerst die Texte oder die Musik?
Gavin: Wir bringen alle unsere Ideen rein. Die Songs entstehen meistens in Zusammenarbeit von allen vier. Es gibt keinen bestimmten Ablauf, den wir verfolgen. Wenn Mark ein Riff auf Lager hat, das wir cool finden, wird der Song vielleicht darauf aufgebaut. Oder ich habe eine Gesangsmelodie im Kopf, zu der noch die passende Musik fehlt.
Ihr seid ja bei Interscope unter Vertrag, dem Label von Fred Durst. Habt ihr ihn je persönlich kennengelernt?
Gavin: Nein, leider nicht.
Was haltet ihr denn von ihm?
Mark: Ich weiss nicht... Wahrscheinlich das, was jeder denkt.
Also denkt ihr, er sei ein Idiot?
Mark: Nein, absolut nicht. Er ist zwar der Sänger einer Band, deren Musik ich nicht besonders mag. Aber ich würde aus diesem Grund nicht sagen, dass ich ihn hasse, dazu kenne ich ihn ganz einfach nicht gut genug. Ich hatte eigentlich jahrelang nicht mehr an diesen Typen gedacht. Schön, dass du mich daran erinnerst, dass er noch existiert!

Wer hat die Band eigentlich gegründet? Was für Musik habt ihr am Anfang gemacht?
Mark: Wir waren alle vier von Anfang an dabei. Das war, als wir etwa 14 Jahre alt waren.
Gavin: Am Anfang spielten wir Covers von Bands wie Sepultura, Helmet und Sick Of It All. Ziemlich hartes Zeugs.
Mark: Es waren auch Punkrock Songs dabei. NOFX zum Beispiel.
Gavin: Die ersten eigenen Songs klangen dann natürlich genauso wie die Covers.
Auf der letzten Tour wart ihr Support von Alien Ant Farm und 4lyn. Wie hat dieses Publikum auf eure Musik reagiert?
Mark: Die 4lyn-Tour war grossartig! Es war das erste Mal, das wir in Europa waren. Den Fans von Alien Ant Farm war es ziemlich egal, was wir spielten. Die waren eh nur wegen dem Hauptact da.
Gibt es schon irgendwelche komischen Zwischenfälle von der aktuellen Tour?
Mark: Kann man wohl sagen. Wir waren während den Bombenanschlägen in London.
Gavin: Wir waren im Hotel, als es passierte. Das Konzert am Abend wurde abgesagt. Wer interessiert sich noch für uns, wenn so etwas passiert?!
Was für Musik hört ihr in eurem Tourbus?
Mark: Gestern habe ich Ween und The Flaming Lips gehört. Ab und zu auch härterer Stoff, Primus zum Beispiel, wie in guten alten Zeiten. Normalerweise habe ich meinen i-Pod dabei und drücke einfach Random.
Schreibt ihr neue Songs, wenn ihr auf Tournee seid?
Gavin: Bis jetzt noch nicht. Wenn einer eine Idee hat, wird sie schon aufgenommen. Aber weiter geht es erst, wenn wir wieder zu Hause sind.
Wie sehen eure Pläne für die nächsten paar Monate aus?
Gavin: Zuerst mal die Tour abschliessen, dann ein wenig erholen.
Mark: Im Herbst gibt es dann eine kleine Tour in den USA, zusammen mit Coheed and Cambria, Blood Brothers und Me Without You. Darauf freue ich mich schon sehr!
Kennt ihr irgendwelche Bands aus der Schweiz?
Gavin: Da muss ich leider passen.
Mark: Wenn ich jetzt schwedisch Bands aufzähle, bist du sicher angepisst (lacht schon leicht angeheitert...) Ach ja, da war doch mal so eine Hardrockband, in den 70er und 80er Jahren. Der Name fällt mir gerade nicht ein
Ich nehme an, du meinst Krokus?!
Mark: Ja, genau. Die fand ich echt stark, als ich noch jung war...
Nach einer guten Viertelstunde ist dann Schluss, schliesslich warten noch zwei weitere Medienschaffende vor der Tür. Also schnell noch die CD-Covers unterschreiben lassen, damit es auch etwas zu verlosen gibt. Also, lest dieses Interview und eure Gewinnschancen steigen. Mehr dazu in der Rubrik „Verlosung“.




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