15. März 2007
... AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD – Interview, Rote Fabrik (Zürich)
Als Musikhörer ist man (natürlich) auch immer Fan. Es gibt Bands, die möchte man der Welt zeigen, weil man überzeugt ist, dass sie einfach gehört werden müssen. Es gibt Bands, die möchte man sich für immer hinter verschlossenen Türen anhören, alleine der Angst wegen, sie könnte einem weggenommen werden, wenn sie jemand versucht zu erklären. Wenn Du dir jetzt vorstellst, dass eine der zweiten Kategorie den Wandel zur ersteren vollzogen hat und du die Möglichkeit bekommst, persönlich Fragen zu stellen, dann wirst Du dir vielleicht vorstellen können, wie man(n) sich hier gefühlt hat. Ähnlich einer Mathe-Klausur …
Ich sitze auf einer Bank vor der Roten Fabrik in Zürich und kriege 20 Minuten mit „…Trail of Dead“, die an diesem Abend in der Aktionshalle spielen werden. Klar bin ich nervös, schliesslich haben sich die Herren in der Vergangenheit nicht immer als sehr, nun ja, kommunikationsfreudige Gesprächspartner profiliert und die Lust, wegen einer unbedarften Frage in die Pfanne gehauen zu werden, ist meinerseits relativ gering.
Pünktlich zur vereinbarten Zeit kommt mir Jason Reece, seines Zeichens Schlagzeuger, Gitarrist und Sänger, entgegen. Ein kräftiger Herr anfangs dreissig, von dem man vom ersten Augenblick an weiss, dass man sich besser nicht mit ihm anlegt, wenn es nicht unbedingt sein muss. Sein Händedruck ist allerdings sanft, er scheint ein wenig abwesend, aber überaus freundlich. Später wird Conrad Keely dazustossen (ebenfalls Schlagzeug, Gitarre und Gesang) und sich mit Reece für einen Aussenstehenden nicht immer verständliche, verbale Schlagabtäusche liefern.
BANDSmagazine: Eure Entwicklung von „…And You Will Know Us By The Trail Of Dead“ 1998 zu „So Divided“ 2006 … ist Ruhe die neue Lautstärke?
Jason Reece (lacht): Ruhe ist …
Wir werden von einem Typen aus dem Tross der Band unterbrochen, der an uns vorbei rennt und mit einer meisterlichen Arschbombe in den Zürichsee knallt. Die Band verlangt seine Badehose, er weigert sich, wir können weiterfahren…
Warst du heute auch schon drin?
Reece: Nein, um diese Jahreszeit mache ich das nur in Norwegen! Zurück zu deiner Frage; ist Ruhe die neue Lautstärke? Nein! Wir sprachen miteinander darüber, auf dem kommenden Album wieder lauter zu werden. Mehr Krach und definitiv lauter als „So Divided“.
… Conrad Keely gesellt sich bewaffnet mit einer Videokamera zu uns.
Wie wichtig waren euch Melodien zu Beginn, und wie wichtig sind euch Melodien heute?
Reece: Wir arbeiten definitiv mit mehr Gesangslinien, mehr Harmonien und, natürlich, mehr Melodien. Das waren mit die wichtigsten Dinge, die wir versucht haben auf „So Divided“ umzusetzen... (guckt rüber zu Keely) ... ähm, sorry, wie war dein Name (grinst)? Kannst du die Frage wiederholen?
Es ging um Melodien …
Reece: Genau! Melodien …
Keely: Wir haben auf „So Divided“ den Fokus sehr stark auf den Gesang gelegt. Pitchfork (E-Zine, Anm. d. A.) meinte zu „Worlds Apart“, dass ich der mieseste Sänger der Welt bin, also haben wir uns ins Zeug gelegt und es versucht besser zu machen.
Der Meinung bin ich überhaupt nicht. Auf der „Worlds Apart“-DVD ist sehr gut ersichtlich, wie hart du an deinem Gesang arbeitest. Allerdings dürftest du das Geigenspielen ruhig lassen…
Keely: Hey, das war mein erster Versuch, du solltest mich jetzt mal spielen hören!
2005 dachte ich, „Worlds Apart“ ist eines der besten Alben überhaupt, dann seid ihr gekommen und habt uns „So Divided“ vor den Latz geknallt. Was kommt jetzt? Wie gut kann eine Band überhaupt noch werden? Ihr macht mir Angst!
Beide lachen schallend.
Keely: Das nächste Album wird scheisse, absolut unhörbar!
Reece: Genau, wir werden es das „Scheiss-Album“ nennen!
Keely: Es wird jedenfalls lauter, krachiger … nicht aggressiver, aber definitiv mit mehr Verzerrung!

War es nicht unheimlich teuer, „So Divided“ mit all diesen klassischen Instrumenten einzuspielen?
Reece: Nein, wir haben ein Programm benutzt, das es uns ermöglicht hat, all diese Streicher einzuspielen.
Keely: Du kannst jedes Instrument jede einzelne Note spielen lassen, die du möchtest.
Reece: Es ist, wie wenn du dein eigenes Orchester hättest. Es ist verrückt, selbst Musicals benutzen mittlerweile so ein Programm. Klar sind all die klassischen Musiker angepisst über diese Entwicklung, aber hey, wer kann es sich heute noch leisten, ein komplettes Orchester aufzubieten? Es hört sich authentisch an, es funktioniert also …
Keely: Viele Dinge, die wir auf „So Divided“ umgesetzt haben, waren vor ein paar Jahren noch völlig unmöglich. Der technische Fortschritt ermöglicht es uns, mit all diesen Instrumenten zu arbeiten, und diese Möglichkeit nutzen wir.
Wie schwierig ist es, Erfolg und künstlerischen Anspruch zu vereinbaren?
Reece: Kommerz und Kunst also …
Keely: Es geht uns nicht nur darum, unsere Rechnungen zu bezahlen. Es geht darum, dass unsere Musik von vielen Menschen gehört wird. Das ist unsere Definition von Erfolg. Zu verwirklichen, was wir mögen. Wir alle mögen zum Beispiel Filme. Einen Film zu drehen, eben, weil wir selber gerne Filme sehen. Genau so ist es auch mit unseren Alben…
Was war die härteste Lektion, die ihr seit 1998 gelernt habt?
Reece (grinst): Die härteste Lektion?
Keely: Puh, glaub mir, da waren jede Menge harter Lektionen!
Reece: Alles, was mit Motoren zu tun hatte, war eine schlimme Erfahrung.
Keely: Es hilft dir, wenn du keine allzu grossen Erwartungen hast … sieh mal, wir sind mittlerweile auf einem sehr komfortablen Level, das uns sehr viele Freiheiten gibt. Weil es keine kommerziellen Ansprüche seitens der Industrie gibt. Das ermöglicht uns, das zu tun, was wir gerne tun. Hätten wir Gold für „Worlds Apart“ bekommen, müssten wir jetzt Platin einfahren. Somit können wir die Erwartungen immer noch erfüllen, das lässt uns freier arbeiten und wir fühlen uns viel wohler dabei, als wenn uns ständig jemand im Nacken sitzen würde, der etwas von uns erwartet, was wir nicht erfüllen können oder wollen.
Wie wichtig ist Lautstärke für eure Konzerte?
Keely (genervt): Wir hatten grosse Probleme beim Soundcheck heute. Schliesslich leben unsere Songs live auch von der Lautstärke. Sie lassen uns aber nicht über 100 Dezibel spielen.
Indiskrete Frage; welche Musik hört ihr privat?
Reece: Oh, ich mag Conrad’s I-Pod! Und Antibalas …
Keely: Yeah, „The Antibalas Afrobeat Orchestra“! Deren letztes Album hiess „Who is this America?“
Reece: Sehr politisch …
Keely fängt an zu singen)
Keely: Komm, ich schreib’s dir auf, die musst du dir anhören. „Berntholer“ schreibe ich mit auf, die Sängerin hat eine unglaubliche Stimme!
Reece: Ansonsten, hmm …
Keely: Air! Schreib Air!
Bier oder Wein?
Keely: Weder noch!
Reece (todernst): Ich mag es, Pisse zu trinken.
Keely: Wodka! Und dieses Zeugs, das ihr hier habt. Wein mit Mineralwasser!
So, ich geb’ euch jetzt ein paar Stichworte, und ihr sagt mir spontan, was euch dazu einfällt.
Postrock
Reece: Postoffice! Laaaangweilig!
Keely (lacht): Laaaaanweilig!
Bartok (Ungarischer Komponist und Musikethnologe, Anm. d. A.)
Keely: Bela Bartok? Der ungarische Komponist?
Reece (betont überschwenglich): Toll! Ein Riesenspass!
Keely: Ich glaube, der hatte mal einen Hit.
Oasis
Reece (gelangweilt): Super!
Keely: „(What’s The Story) Morning Glory?“. Das sind Oasis für mich.
Reece: Sehe ich auch so.
Vintage Gitarren
Keely: Ich bevorzuge alte Platten …
Reece: Nicht ideal fürs Touren. Du fühlst dich verdammt schuldig, wenn ihnen etwas zustösst.
The Simpsons
Keely: Apu! Apu ist „The Simpsons“ für mich! Den mag ich mehr als jeden anderen in der Serie…
Reece: Lisa! Sie hängt immer mit coolen Typen zusammen und spielt Musik!
Jungs, danke fürs Interview!
Reece: Was? Fertig?
Keely: Oh, danke dir!
Später am Abend werden sich „…Trail of Dead“ in der Aktionshalle vor einem stoischen Publikum, das zwar 35 Franken Eintritt bezahlt hat, sich aber konsequent weigert zu bewegen, quer durch ihre Platten spielen. Dieses Mal zwar nicht mit zwei Schlagzeugen, dafür mit zwei Keyboards. Gewohnt wuchtig, aber aus oben erwähnten Gründen lautstärketechnisch ungewohnt moderat. Man kann sich dem Eindruck nicht verwehren, dass die Band gewisse Ermüdungserscheinungen an den Tag legt. Und das liegt nicht mal an Gitarrist Kevin Allen, der wie immer stoisch ins Leere blickt, als ginge ihn das alles überhaupt nichts an.
Eben … Musiker sind auch nur Menschen. Und Mathematik besteht auch nur aus Zahlen.
Diskografie:
… And You Will Know Us By The Trail Of Dead (1998)
Madonna (1999)
Source Tags & Codes (2002)
The Secret Of Elena’s Tomb (EP / 2003)
Worlds Apart (2005)
So Divided ( 2006)
www.trailofdead.com
www.rotefabrik.ch
www.universalmusic.ch
Danke an Alex Cleis, Universal Music!
Ich sitze auf einer Bank vor der Roten Fabrik in Zürich und kriege 20 Minuten mit „…Trail of Dead“, die an diesem Abend in der Aktionshalle spielen werden. Klar bin ich nervös, schliesslich haben sich die Herren in der Vergangenheit nicht immer als sehr, nun ja, kommunikationsfreudige Gesprächspartner profiliert und die Lust, wegen einer unbedarften Frage in die Pfanne gehauen zu werden, ist meinerseits relativ gering.
Pünktlich zur vereinbarten Zeit kommt mir Jason Reece, seines Zeichens Schlagzeuger, Gitarrist und Sänger, entgegen. Ein kräftiger Herr anfangs dreissig, von dem man vom ersten Augenblick an weiss, dass man sich besser nicht mit ihm anlegt, wenn es nicht unbedingt sein muss. Sein Händedruck ist allerdings sanft, er scheint ein wenig abwesend, aber überaus freundlich. Später wird Conrad Keely dazustossen (ebenfalls Schlagzeug, Gitarre und Gesang) und sich mit Reece für einen Aussenstehenden nicht immer verständliche, verbale Schlagabtäusche liefern.
BANDSmagazine: Eure Entwicklung von „…And You Will Know Us By The Trail Of Dead“ 1998 zu „So Divided“ 2006 … ist Ruhe die neue Lautstärke?
Jason Reece (lacht): Ruhe ist …
Wir werden von einem Typen aus dem Tross der Band unterbrochen, der an uns vorbei rennt und mit einer meisterlichen Arschbombe in den Zürichsee knallt. Die Band verlangt seine Badehose, er weigert sich, wir können weiterfahren…
Warst du heute auch schon drin?
Reece: Nein, um diese Jahreszeit mache ich das nur in Norwegen! Zurück zu deiner Frage; ist Ruhe die neue Lautstärke? Nein! Wir sprachen miteinander darüber, auf dem kommenden Album wieder lauter zu werden. Mehr Krach und definitiv lauter als „So Divided“.
… Conrad Keely gesellt sich bewaffnet mit einer Videokamera zu uns.
Wie wichtig waren euch Melodien zu Beginn, und wie wichtig sind euch Melodien heute?
Reece: Wir arbeiten definitiv mit mehr Gesangslinien, mehr Harmonien und, natürlich, mehr Melodien. Das waren mit die wichtigsten Dinge, die wir versucht haben auf „So Divided“ umzusetzen... (guckt rüber zu Keely) ... ähm, sorry, wie war dein Name (grinst)? Kannst du die Frage wiederholen?
Es ging um Melodien …
Reece: Genau! Melodien …
Keely: Wir haben auf „So Divided“ den Fokus sehr stark auf den Gesang gelegt. Pitchfork (E-Zine, Anm. d. A.) meinte zu „Worlds Apart“, dass ich der mieseste Sänger der Welt bin, also haben wir uns ins Zeug gelegt und es versucht besser zu machen.
Der Meinung bin ich überhaupt nicht. Auf der „Worlds Apart“-DVD ist sehr gut ersichtlich, wie hart du an deinem Gesang arbeitest. Allerdings dürftest du das Geigenspielen ruhig lassen…
Keely: Hey, das war mein erster Versuch, du solltest mich jetzt mal spielen hören!
2005 dachte ich, „Worlds Apart“ ist eines der besten Alben überhaupt, dann seid ihr gekommen und habt uns „So Divided“ vor den Latz geknallt. Was kommt jetzt? Wie gut kann eine Band überhaupt noch werden? Ihr macht mir Angst!
Beide lachen schallend.
Keely: Das nächste Album wird scheisse, absolut unhörbar!
Reece: Genau, wir werden es das „Scheiss-Album“ nennen!
Keely: Es wird jedenfalls lauter, krachiger … nicht aggressiver, aber definitiv mit mehr Verzerrung!

War es nicht unheimlich teuer, „So Divided“ mit all diesen klassischen Instrumenten einzuspielen?
Reece: Nein, wir haben ein Programm benutzt, das es uns ermöglicht hat, all diese Streicher einzuspielen.
Keely: Du kannst jedes Instrument jede einzelne Note spielen lassen, die du möchtest.
Reece: Es ist, wie wenn du dein eigenes Orchester hättest. Es ist verrückt, selbst Musicals benutzen mittlerweile so ein Programm. Klar sind all die klassischen Musiker angepisst über diese Entwicklung, aber hey, wer kann es sich heute noch leisten, ein komplettes Orchester aufzubieten? Es hört sich authentisch an, es funktioniert also …
Keely: Viele Dinge, die wir auf „So Divided“ umgesetzt haben, waren vor ein paar Jahren noch völlig unmöglich. Der technische Fortschritt ermöglicht es uns, mit all diesen Instrumenten zu arbeiten, und diese Möglichkeit nutzen wir.
Wie schwierig ist es, Erfolg und künstlerischen Anspruch zu vereinbaren?
Reece: Kommerz und Kunst also …
Keely: Es geht uns nicht nur darum, unsere Rechnungen zu bezahlen. Es geht darum, dass unsere Musik von vielen Menschen gehört wird. Das ist unsere Definition von Erfolg. Zu verwirklichen, was wir mögen. Wir alle mögen zum Beispiel Filme. Einen Film zu drehen, eben, weil wir selber gerne Filme sehen. Genau so ist es auch mit unseren Alben…
Was war die härteste Lektion, die ihr seit 1998 gelernt habt?
Reece (grinst): Die härteste Lektion?
Keely: Puh, glaub mir, da waren jede Menge harter Lektionen!
Reece: Alles, was mit Motoren zu tun hatte, war eine schlimme Erfahrung.
Keely: Es hilft dir, wenn du keine allzu grossen Erwartungen hast … sieh mal, wir sind mittlerweile auf einem sehr komfortablen Level, das uns sehr viele Freiheiten gibt. Weil es keine kommerziellen Ansprüche seitens der Industrie gibt. Das ermöglicht uns, das zu tun, was wir gerne tun. Hätten wir Gold für „Worlds Apart“ bekommen, müssten wir jetzt Platin einfahren. Somit können wir die Erwartungen immer noch erfüllen, das lässt uns freier arbeiten und wir fühlen uns viel wohler dabei, als wenn uns ständig jemand im Nacken sitzen würde, der etwas von uns erwartet, was wir nicht erfüllen können oder wollen.
Wie wichtig ist Lautstärke für eure Konzerte?
Keely (genervt): Wir hatten grosse Probleme beim Soundcheck heute. Schliesslich leben unsere Songs live auch von der Lautstärke. Sie lassen uns aber nicht über 100 Dezibel spielen.
Indiskrete Frage; welche Musik hört ihr privat?
Reece: Oh, ich mag Conrad’s I-Pod! Und Antibalas …
Keely: Yeah, „The Antibalas Afrobeat Orchestra“! Deren letztes Album hiess „Who is this America?“
Reece: Sehr politisch …
Keely fängt an zu singen)
Keely: Komm, ich schreib’s dir auf, die musst du dir anhören. „Berntholer“ schreibe ich mit auf, die Sängerin hat eine unglaubliche Stimme!
Reece: Ansonsten, hmm …
Keely: Air! Schreib Air!
Bier oder Wein?
Keely: Weder noch!
Reece (todernst): Ich mag es, Pisse zu trinken.
Keely: Wodka! Und dieses Zeugs, das ihr hier habt. Wein mit Mineralwasser!
So, ich geb’ euch jetzt ein paar Stichworte, und ihr sagt mir spontan, was euch dazu einfällt.
Postrock
Reece: Postoffice! Laaaangweilig!
Keely (lacht): Laaaaanweilig!
Bartok (Ungarischer Komponist und Musikethnologe, Anm. d. A.)
Keely: Bela Bartok? Der ungarische Komponist?
Reece (betont überschwenglich): Toll! Ein Riesenspass!
Keely: Ich glaube, der hatte mal einen Hit.
Oasis
Reece (gelangweilt): Super!
Keely: „(What’s The Story) Morning Glory?“. Das sind Oasis für mich.
Reece: Sehe ich auch so.
Vintage Gitarren
Keely: Ich bevorzuge alte Platten …
Reece: Nicht ideal fürs Touren. Du fühlst dich verdammt schuldig, wenn ihnen etwas zustösst.
The Simpsons
Keely: Apu! Apu ist „The Simpsons“ für mich! Den mag ich mehr als jeden anderen in der Serie…
Reece: Lisa! Sie hängt immer mit coolen Typen zusammen und spielt Musik!
Jungs, danke fürs Interview!
Reece: Was? Fertig?
Keely: Oh, danke dir!
Später am Abend werden sich „…Trail of Dead“ in der Aktionshalle vor einem stoischen Publikum, das zwar 35 Franken Eintritt bezahlt hat, sich aber konsequent weigert zu bewegen, quer durch ihre Platten spielen. Dieses Mal zwar nicht mit zwei Schlagzeugen, dafür mit zwei Keyboards. Gewohnt wuchtig, aber aus oben erwähnten Gründen lautstärketechnisch ungewohnt moderat. Man kann sich dem Eindruck nicht verwehren, dass die Band gewisse Ermüdungserscheinungen an den Tag legt. Und das liegt nicht mal an Gitarrist Kevin Allen, der wie immer stoisch ins Leere blickt, als ginge ihn das alles überhaupt nichts an.
Eben … Musiker sind auch nur Menschen. Und Mathematik besteht auch nur aus Zahlen.
Diskografie:
… And You Will Know Us By The Trail Of Dead (1998)
Madonna (1999)
Source Tags & Codes (2002)
The Secret Of Elena’s Tomb (EP / 2003)
Worlds Apart (2005)
So Divided ( 2006)
www.trailofdead.com
www.rotefabrik.ch
www.universalmusic.ch
Danke an Alex Cleis, Universal Music!




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